Hier legten wir eine Übernachtung ein, um am folgenden Tag die Fahrt in die französischen Südalpen zum Lac de Serre-Ponçon (Alpes-de-Hautes-Provence) fortzusetzen. Im Skiort Montclar wählten wir unser Quartier. Das von einem belgischen Ehepaar mit seinen Kindern familiengeführte Hotel überraschte uns mit belgischer Küche geprägt von französischen Einflüssen. Passend zur Speisekarte gab es ein großes Angebot belgischer Biere.
Bonette war ein Highlight. Es war schon überraschend, dass so viele Hobbyradfahrer, ob männlich, weiblich, schlank oder propper und auch aus allen Altersklassen diesen gigantischen Anstieg mit ihren Rädern angingen - ohne Elektrounterstützung. Manchem Pedalritter hing allerdings schon nach der Hälfte der Strecke die Zunge über dem Lenker. Mit Bunkern und Schützenstellungen sind noch viele Spuren des zweiten Weltkriegs am Fuße des Col de Bonnette erhalten geblieben.
und das goldglänzende Denkmal (eine 5 Meter große Kugel in den Bergen von Le Vernet) waren der eigentliche Anlaß, warum wir dieser Region in den französischen Südalpen einen Besuch abstatteten. Das Denkmal (die goldglänzende Kugel) liegt in einem gesperrten Gebiet. Die einstündige Wanderung dorthin mit einem Anstieg von ca. 300 Höhenmetern führt zu einem Punkt, der knapp 400 Meter auf der gegenüberliegenden Seite des Berghangs liegt, an dem das Flugzeug damals zerschellte. Trümmer sind dort nicht mehr zu sehen, aber es wird deutlich, wie schwer es für die Rettungskräfte gewesen sein muss, diesen nur schwer zugänglichen Ort zu erreichen.
Savona, um dort entlang der ligurischen Küste nach Genua zu fahren. Italienisches HullyGully am Sonntag-nachmittag an den Stränden zwischen Savona und Genua. Eigentlich nur "nice to see" aber nicht so recht unser Ding, wenn am Strand Liegestuhl an Liegestuhl aneinandergereiht sind.
Email ganz gut. Man gab an, nur 180 Minuten verspätet zu sein, damit ging man den Folgen einer Diskussion über Entschädigungen aus dem Weg. Letzlich waren es 4 1/2 Stunden, doch dann ging alles hatzi-fratzi. Wegen unserer Kisten und dem Reserverad auf dem Dachträger durften wir erst als viertletztes Fahrzeug zusammen mit einigen großen Wohnmobilen auf die Fähre rückwärts auffahren und erhielten einen Platz direkt vor der großen Ladeklappe bzw. Auffahrtrampe. Dafür hatten wir nach Ankunft in Olbia für die Abfahrt von der Fähre die Poolposition. Klappe runter -15 Sekunden später waren wir von Bord. Die Überfahrt von Genua nach Olbia war ruhig und der Service an Board war wirklich gut. Wie wir im Vesselfinder herausfanden, hat das Schiff, MobyDrea, schon fast 50 Jahre auf dem Buckel. Davon haben wir allerdings auf der Überfahrt nichts bemerkt. Es wurde wohl gut gewartet.
unser Lager aufschlugen. Dieser Küstenabschnitt Sardiniens mit den vielen wunderschönen kleinen Buchten und dem traumhaft türkisfarbenen Wasser hat schon etwas Besonderes. Glamour und Reichtum geben sich hier die Hand. Und wie wir das live erleben konnten, wird der Ein oder Andere auch schon mal mit dem Hubschrauber zur Hotelunterkunft eingeflogen. In den kleinen Häfen und in den Buchten versammeln sich Motor- und Segelyachten aus allen Regionen Europas. Eine so große Vielzahl an Luxusyachten bekommt man selten zu sehen.
Von der Costa Smeralda im Nordosten Sardiniens führte uns die Reise weiter an der Ostküste entlang nach Süden. Wir blieben für 6 Nächte in einem Hotel/Resort in der Bucht von Capo Boi ganz in der Nähe der kleinen Stadt Villasimius. Zwischendurch besuchten wir eine Freundin von Kathrin, die mit ihrer Familie an der Costa Rei im Südosten Sardiniens ihren Urlaub verbrachte. Ein über viele Kilometer langer Sandstrand prägt diesen Küstenabschnitt, der für Wassersportler und Camper ein wahres Paradies ist.
besichtigten die Kathedrale. Dann fuhren wie gut eine halbe Autostunde weiter in Richtung Südwesten, wo wir für 4 Tage in einem Hotel südlich von Pula unsere Unterkunft fanden.
berührt als der Norden und Osten. Die Rückfahrt führte uns über das hügelige Bergland durch die Städtchen Teulada und Domus Maria zurück nach Pula.
interessante Einblicke vom Aussehen Sardiniens abseits des Haupttourismusströme.